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Los geht's

KlischeefreieVielfaltInKitas

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Einleitung

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Ein wertschätzendes Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen, Fähigkeiten, Geschlechter, sexueller Orientierungen und Überzeugungen will von klein auf gelebt werden.

Fachkräfte, die professionell und wertschätzend mit Vielfalt umgehen, stärken Kinder in ihrer Persönlichkeit.

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Vielfältige Teams

Fachkräfte mit unterschiedlichen Erfahrungen und Biografien, verschiedenen sprachlichen, religiösen, sozialen, familiären und anderen Hintergründen können Kinder in ihrer ganzen Persönlichkeit unterstützen.
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In der Kita Koboldland in Dresden-Altklotzsche arbeitet ein buntgemischtes Team von Erzieher*innen: jung und alt, Frauen und Männer, Berufserfahrene und Quereinsteiger*innen. Kitaleiter Andreas Warschau setzt seine Kita-Teams so zusammen, dass sich die Kompetenzen perfekt ergänzen. Auch die Kinder profitieren von der Vielfalt, davon ist Andreas Warschau fest überzeugt.


Zahlen, Daten, Fakten

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Die Kita Eulennest der Stiftung Kindergärten Finkenau in Hamburg hat gelegentlich Besuch von Jugendlichen mit geistigem Entwicklungsbedarf aus dem nahegelegenen Campus Uhlenhorst. Durch diese Kooperation kam Ida Rieckmann zu einem Praktikum in die Kita – und blieb. Der jungen Frau mit dem Down Syndrom gefiel die Tätigkeit im Hauswirtschaftsbereich so gut, dass sie den Wunsch äußerte mitzuarbeiten. Seit 2014 gehört sie zum festen Kitateam, beliebt bei Kolleg*innen und Kindern.

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Behinderung

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Es gibt zwar keinen Fahrstuhl, was Voraussetzung für den Integrationsstatus der Kita wäre. Aber es ist genau die Treppe, die für den schwerbehinderten Joel zu einem Ansporn geworden ist. Mit Hilfe seiner persönlichen Assistentin läuft der Vierjährige Stufe um Stufe, obwohl ihm ein Leben im Liegen prognostiziert wurde.


Reportage: Man muss Vielfalt leben

Zahlen, Daten, Fakten

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Religiöse Vielfalt

Artikel 14 der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) regelt das Recht des Kindes auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Die KRK, wie auch die UN-Behindertenrechtskonvention sind wichtige Grundlagen für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen.
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Auf dem Gelände der Kita wird der interreligiöse Dialog gepflegt. Hier gibt es nicht nur eine Kita. Auch die liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, gegründet u.a. von der Imamin und Rechtsanwältin Seyran Ateş, hat unter dem Dach der Kirche Räume bekommen. Alle sechs Wochen nimmt die Kitaleiterin eine Kindergruppe zu einem Besuch in die Moschee mit. Zunächst hatten manche Eltern Bedenken, doch die Kinder waren von Anfang an begeistert.


Religionszugehörigkeiten in Deutschland

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Kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit

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Als 2015 die ersten Kinder von Geflüchteten in die Kita St. Johannis aufgenommen wurden, konnten Kitaleitung und -Team aufatmen: die Erzieherin Cihan Revend kann mühelos mit Flüchtlingen sprechen, denn die im Irak geborene Kurdin spricht die notwendigen Sprachen: Kurdisch, türkisch, persisch, hocharabisch. Sie kann sogar schwedisch, weil sie nach ihrer eigenen Flucht mit Mutter und vier Geschwistern zunächst in Schweden aufgewachsen ist. Nicht jede Kita hat so eine vielsprachige Mitarbeiterin


Fachkräfte mit Migrationshintergrund


Das hat uns tief getroffen


Kinder mit Fluchterfahrung


Kitas brauchen Unterstützung

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„19% der Kinder, die 2017 eine Kindertageseinrichtung besuchten, lebten in Familien, in denen vorrangig eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wurde.
Der Anteil dieser Kinder stieg bundesweit zwischen 2007 und 2017 um knapp 4 Prozentpunkte."

Quelle: www.fachkraeftebarometer.de | Zahl des Monats: September 2018.

https://www.weiterbildungsinitiative.de/aktuelles/news/detailseite/data/fast-jedes-fuenfte-kita-kind... (Letzter Zugriff: 28.05.2019)

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Soziale Lage

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Gender & Diversity

Vielfalt in Kitas lebt davon, dass jede und jeder Einzelne sie mitgestaltet. Sie wird nicht immer selbstverständlich von allen akzeptiert. Manchmal ist es herausfordernd für Vielfalt einzustehen. Fachkräfte, die sich für „Klischeefreie Vielfalt in Kitas“ einsetzen, brauchen gesellschaftlichen Rückhalt und fachliche Unterstützung.
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Als Marius Herold zum Jahreswechsel 2018/19 eine neue Stelle als Kitaleiter übernahm, waren in den Kitagruppen die Weihnachtsgeschenke noch das Gesprächsthema Nr. 1: Puppen für die Mädchen, Autos für die Jungen. Er erschrak über diese Geschlechterstereotype und nahm sich vor, die Kita sanft, aber bestimmt umzukrempeln. Wie können wir gendersensibel arbeiten, war die ganz große Frage. Von der Uni Oldenburg holte er sich eine Referentin zur Fortbildung des Kitateams - wie sprechen wir mit den Kindern, welche Spielangebote machen wir? Spielzeug wurde aussortiert, neue Kostüme für die Verkleidungsecke angeschafft, die Puppenecke umgebaut. Marius Herold berichtet über die Veränderungen.

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Die Familienform - Vater, Mutter, Kinder - hat als einziges Familienmodell ausgedient. Im Kitaalltag begegnen sich viele verschiedene Familien, von der Ein-Eltern-Familie über Patchwork- und Regenbogenfamilie bis hin zur Großfamilie mit Onkel und Tanten, Cousins und Kusinen. In den Berliner Fröbelkitas erfährt jede Familie Zuspruch und Unterstützung. Die Erzieherin Josephine Pecher berichtet von dem erweiterten Familienbegriff, der über verwandtschaftliche Beziehungen hinausgeht, auch gute Freundinnen und Freunde zählen dazu. Ihre Botschaft: jede*r darf so sein, wie er*sie* eben ist und jede*r darf den lieben, den er*sie* lieben möchte.

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Bücher sind das Tor zur Welt – und in den Kitas sehr beliebt. In der Unterrichtseinheit genderbewusste Pädagogik geht es der Dozentin Carolin Hoolachan darum, Studierenden Kriterien für gendersensible Kinderbücher an die Hand zu geben. Neuere Kinderliteratur enthält zwar oft schon weniger stereotype Rollenzuschreibungen für Männer und Frauen als herkömmliche Kinderbücher. Heldinnen bieten neue Identifikationsmöglichkeiten und Emotions- und Handlungsspielräume sind weniger mit einer geschlechtlichen Zuordnung verknüpft. Auch wenn ein älteres Buch noch mit vielen Geschlechterklischees daherkommt, kann es dank des geschulten Blicks Ausgangspunkt für einen Werte bildenden Gedankenaustausch sein.


Zahlen, Daten, Fakten


Alle sind gleich, alle sind verschieden, alle sind dabei

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In Kitas ist es wichtig, den familiären Hintergrund der Kinder zu erfahren und damit offen und wertschätzend umzugehen. Die Erzieherausbildung fragt dazu oft erst nach der eigenen Familienbiografie – wo komme ich her, was kenne ich, um dann den Blick zu erweitern. Anna Toczyska und Moritz Steiauf lassen in einer Unterrichtseinheit die Studierenden der Euroakademie in Berlin ein Memory-Spiel malen. Dabei beginnt das Nachdenken über die Vielfalt der Familienformen, aber auch über kulturelle und sexuelle Vielfalt. Solch eine Methode können die Studierenden später in Kitas benutzen, um mit Kindern das Gespräch über Familien zu beginnen.

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„Wir sind doch schon für so vieles offen, wozu brauchen wir so was?“ haben Patrick Cantucci und Yıldız Saklı zu Anfang ihrer Tätigkeit als Gender- und Diversitybeauftragte oft gehört. Sie arbeiten selbst als Erzieher und Erzieherin und unterstützen ihre Kolleg*innen auf der Peer-to-Peer-Ebene, indem sie tagtäglich mit ihnen im Gespräch bleiben.


Gender & Diversity professionell umsetzen

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Bündnis für klischeefreie Vielfalt in Kitas

Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden für ihr Engagement, ihre Ideen und Geschichten und für ihr Vertrauen in die gemeinsame Sache. 

Das Team der Koordinationsstelle "Chance Quereinstieg/Männer in Kitas", Initiatorin des Bündnisses und Aktionstags für "Klischeefreie Vielfalt in Kitas".

Gefördert vom: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Trägerin: Katholische Hochschule für Sozialwesen.
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Statements aus dem Bündnis

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Statements

Albena Chipkovenska

"Wo unsere Kinder sind, ist auch immer die Zukunft unserer Gesellschaft. Darum müssen wir gerade in den Kitas zeigen, wie wir künftig leben wollen: offen, vielfältig, gleichberechtigt.“ Der deutsche beamtenbund und tarifunion ist Mitglied im Bündnis für „Klischeefreie Vielfalt in Kita."  Albena Chipkovenska, dbb beamtenbund und tarifunion

Wolfgang Stadler

„Da wir niemals ganz vorurteilsfrei sind, ist eine ständige Reflexion notwendig. Vielfalt braucht Respekt & Wertschätzung. Alle Kinder sollen faire Startbedingungen haben und sich frei entfalten können. Dafür setzt sich die AWO seit 100 Jahren ein.“
Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender, AWO Bundesverband e.V. Berlin; Foto: privat


Norbert Bender

„Weil die Kitalandschaft in Deutschland noch bunter, vielfältiger und offener werden könnte – sowohl für Kinder und Eltern als auch für die Abbildung der Gesellschaft in der Fachkräftezusammensetzung. Selbstorganisation ist da ein wichtiger Baustein.“
Norbert Bender, Leiter der Geschäftsstelle, Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen e.V. (BAGE e.V.); Foto: privat

Maria Groß

„Kitas sind ein Abbild unserer Gesellschaft. In ihnen finden wir Vielfalt ebenso wie klischeehafte Vorstellungen voneinander. Sprechen wir darüber, damit Klischees nicht zu Barrieren werden.“ Der Paritätische Gesamtverband ist Mitglied im Bündnis für „Klischeefreie Vielfalt in Kitas“.
Maria Groß, Paritätischer Landesverband Sachsen, Foto: privat

Elisa Bönisch

„In Kitas ist Vielfalt Alltag. Aber Vielfalt sollte auch frei sein von Diskriminierungserfahrungen – von Anfang an. Denn jedes Kind hat ein Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit – egal, welche Hautfarbe, Religion, Sprache, Fähigkeiten oder welches Geschlecht es hat." 
Elisa Bönisch, Leiterin Fachstelle Kinderrechtebildung Deutsches Kinderhilfswerk e.V.; Foto: privat

Michael Bajerski

„Klischeefreie Vielfalt ermöglicht neue Wege in der Begegnung und der Entwicklung von Menschen, weil sie eine individuelle Wirklichkeit zu Wort kommen lässt, die sonst durch das Klischee verdeckt wird.“ Die Pädagogische Akademie Elisabethensift gGmbH ist Mitglied des Bündnisses für „Klischeefreie Vielfalt in Kitas“.
Michael Bajerski, Pädagogische Akademie Elisabethenstift gGmbH, Foto: privat

Kathrin Janert

„Klischees verfestigen unsere (Rollen)-Bilder. Lasst uns diese endlich benennen, kritisch hinterfragen und lächelnd in die Mottenkiste werfen. Es ermöglicht uns dann den Blick auf Einzigartigkeit und die Fülle an Leben.“
Kathrin Janert, Vorstand, Ev. Kitaverband Berlin Mitte-Nord; Foto: privat

Miguel Diaz

„Kinder sind vielfältig. Darum brauchen sie freie Entfaltungsmöglichkeiten ohne einengende Geschlechterklischees. Der Blick auf jedes Kind unabhängig von Stereotypen ermöglicht es, persönliche Vorlieben und Potenziale zu erkennen und zu fördern.“
Miguel Diaz, Leiter der Servicestelle der Initiative Klischeefrei; Foto: privat

Stefan Siefert

„Unsere FachschülerInnen – so bunt wie die Welt: aus über 30 verschiedenen Ländern, mit 20 Sprachen, zwischen 19 und 58 Jahre alt, mit 0 bis 3 Kindern, allen Hautfarben und allen Geschlechtern – gelebte Vielfalt eben – ibs Bremen.“
Stefan Siefert, Bereichsleitung/Schulleitung, Fachschule für Sozialpädagogik, ibs Institut für Berufs- und Sozialpädagogik gGmbH; Foto: privat

Judith Linde-Kleiner

„Vielfalt macht mehr Vielfalt! Einfalt macht blind für alle! Lass dich auf Vielfalt ein: Du kommst mit Menschen besser klar, die sehr anders sind als du UND erkennst in deiner eigenen „homogenen“ Gruppe die Unterschiede, für die du sonst blind warst.“ 
Judith Linde-Kleiner, Paritätisches Bildungswerk Sachsen-Anhalt; Foto: privat

Melike Çınar

„Klischees und Stereotype verletzen Kinder in ihrem Wertgefühl und richten Schaden in ihrer Persönlichkeit an. Deswegen ist es wichtig und notwendig, Vielfalt aktiv zu gestalten! In den Kitas genauso wie an allen anderen Bildungs- und Lernorten.“
Melike Çınar, Bildungsreferentin, Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V.; Foto: privat

Karsten Herrmann

„Die KiTa ist ein Mikrokosmos unserer Gesellschaft. Für den gelungenen Umgang mit Vielfalt von Anfang an sind hier eine grundsätzliche Haltung der Wertschätzung und Ressourcenorientierung sowie eine stetige (Selbst-) Reflexion der KiTa-Fachkräfte zentral.“ Nifbe e.V. ist Mitglied im Bündnis für „Klischeefreie Vielfalt in Kitas“.
Karsten Herrmann, nifbe e.V., Foto: privat

Udo Beckmann

Kindern ist auf natürliche Weise gegeben, was wir Erwachsenen uns durch Haltung und bewusste Reflexion bewahren müssen: Ein Denken außerhalb von Klischees und Stereotypen. Erzieherinnen und Erzieher in Kitas leisten einen enorm wichtigen Beitrag dafür, dass unsere Gesellschaft Vielfalt mehr und mehr als Bereicherung er(lebt).“ 
Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes "Bildung und Erziehung", Fotograf: Thomas Jauk

Melanie Seifert

„In KinderWege-Einrichtungen sehen wir klischeefreie Vielfalt als etwas Wertvolles an, das täglich erlebt werden kann. Es bedarf einer ständigen Reflexion, um eigene Klischeevorstellungen zu erkennen und zu bearbeiten.“ 
Melanie Seifert, Koordination Fachschule im Bundesmodellprogramm "Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas", KinderWege gGmbH; Foto: privat

Maria Loheide

"Schon in der Kita setzen wir uns für ein respektvolles Miteinander und nicht-diskriminierendes Verhalten ein. Dazu gehört es, allen Kindern, Familien und Mitarbeitenden klischeefrei zu begegnen. Das ist unabdingbar für soziale Gerechtigkeit und eine demokratische Gesellschaft." Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland

Marlies Knoops, Vernetzungsstelle Berliner Modellkitas, VETK

„Geflüchtete Kinder in der Kita: Wenn Vielfalt viele Falten macht!? Nicht da, wo Kitas ihre Stärke einsetzen und zuerst das KIND in seiner Individualität sehen! Dort, wo individuelle & inklusive Pädagogik Klischees ersetzt, wird Vielfalt zur Chance!“

Christine Grindley, ASB Lehrerkooperative gGmbH

„Kitas gehen mit guten Beispielen der Heterogenitäts-Praxis voran. Doch solange eine klischeefreie Einstellung in unserer Gesellschaft nicht selbstverständlich ist, müssen wir darauf aufmerksam machen.“

Gérard Leitz, SOCIUS – Die Bildungspartner gGmbH

„Früher sagten viele Erzieher? Das ist doch kein Beruf für Männer!. Bei SOCIUS erkennt man die Vielfalt in den ErzieherInnen-Teams. Unser Personal besteht zu 40% aus männlichen Kollegen aus aller Welt. Kinder brauchen Diversität in der Erziehung. Wir sorgen dafür!“

Procedo-Berlin GmbH

„Ein Zeichen für Vielfalt setzen?! Überprüf‘ deine Haltung – Tag für Tag!“

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Impressum

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Behinderung

Die Anzahl der Kinder mit Behinderung, die Eingliederungshilfe erhalten, in Kindertagesbetreuung steigt:

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„2017 waren es 78.440 Kinder, d.h. 2,5% aller Kinder in der Kindertagesbetreuung. 2007 waren es 54.959, d.h. 2,1 %.
Diese Kinder werden sowohl in eher inklusionsorientierten als auch in tendenziell separierenden Einrichtungen und Gruppen betreut, wobei sich der Trend zu inklusionsorientierten Angeboten fortgesetzt hat.

Zuletzt wurden 45 % der Kinder mit Behinderung, die Eingliederungshilfe erhalten, in Gruppen betreut, in denen maximal jedes 5. Kind Eingliederungshilfe erhält.

Dieser Anteil ist seit 2013 um 7 Prozentpunkte gestiegen, während die Anteile der Kinder mit Eingliederungshilfe in allen weiteren Gruppenformen mit Kindern mit Eingliederungshilfe leicht zurückgegangen sind.

Dies zeigt einmal mehr, dass die Bemühungen hierzulande in der Kindertagesbetreuung anhalten, die inklusionsorientierte Förderung von Kindern mit Behinderung, die Eingliederungshilfe erhalten, voranzutreiben."

Quelle: Autorengruppe Bildungsberichtserstattung (2018): Bildung in Deutschland 2018 – Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur Wirkungen und Erträgen von Bildung.

https://www.bildungsbericht.de/de/bildungsberichte-seit-2006/bildungsbericht-2018/pdf-bildungsberich...
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Behinderung

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Migration

Fachkräfte mit Migrationshintergrund sind in der Frühen Bildung unterrepräsentiert.

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„Laut Mikrozensus hatten im Jahr 2014 in der Frühen Bildung rund 50.500 Erwerbstätige, das entspricht 11%, einen Migrationshintergrund. (...) Dies ist im Vergleich zu einem Anteil von 18% Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund auf dem Gesamtarbeitsmarkt (...) eine deutlich geringere Quote."

Ganz anders sieht es bei den Kindern aus:

„In Deutschland hatte im Jahr 2014 etwa jedes dritte Kind unter sechs Jahren einen Migrationshintergrund. (...) Wie der Statistik der Kinder- und Jugendhilfe zu entnehmen ist, besuchte von diesen 1,4 Millionen Kindern der weitaus größte Teil vor dem Schuleintritt eine Kindertageseinrichtung."

Quelle: Autorengruppe Fachkräftebarometer (2017): Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2017. Weiterbildungs-initiative Frühpädagogische Fachkräfte. München. S.171 & S. 166.



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Dauerhaft wiederkehrend in Armutslagen

Grafik: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/Familie_und_Bildung/Grafik_Kinderarmut_in_Deutschland_20171023.jpg
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Jedes fünfte Kind lebt laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung dauerhaft oder wiederkehrend in Armutslagen.
Grafik: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/Familie_und_Bildung/Grafik_Kinderarmut_in_Deutschland_20171023.jpg
Grafik: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/Familie_und_Bildung/Grafik_Kinderarmut_in_Deutschland_20171023.jpg
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Migration

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Migration

Anspruch auf Teilzeitbetreuung

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„Kinder aus Gemeinschaftsunterkünften, wohin sie spätestens sechs Monate nach Einreise kommen sollen, haben in Berlin unabhängig vom Alter einen Anspruch auf eine Teilzeitbetreuung (5 bis 7 Stunden täglich).

Im Dezember 2015 besuchten 598 Flüchtlingskinder in Berlin eine Kita. Das waren rund 20% der Kinder in den Berliner Gemeinschaftsunterkünften."

Quelle: Deutsches Institut für Menschenrecht.

Mehr Informationen zu weiteren Bundesländern:
www.landkarte-kinderrechte.de (Letzter Zugriff: 17.05.2019)
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Migration

„84% der Kindertageseinrichtungen, die Flüchtlingskinder aufgenommen haben, geben einen Unterstützungbedarf an."

Quelle: Autorengruppe Fachkräftebarometer (2017): Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2017. Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte, München. S.166.
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Vielfältige Teams

Personalzusammensetzung in den Kitas

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Geschlechterverteilung

Zum 01.03.2018 arbeiteten insgesamt 620.653 Personen in Kindertageseinrichtungen (inklusive Horte; pädagogisches und leitendes Personal, ohne Verwaltung (im ersten Arbeitsbereich)), davon sind 6,2% männlich und 93,8% weiblich. (Quelle: Destatis 2018, Berechnungen der Koordinationsstelle)

Damit „... stellt die Frühe Bildung eines der am stärksten geschlechtsspezifisch segregierten, weiblich dominierten Berufsfelder innerhalb des Beschäftigungssystems dar." (Quelle: Autorengruppe Fachkräftebarometer (2017): Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2017. Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte. München. S. 144.)

Migrationshintergrund

Fachkräfte mit Migrationshintergrund

Altersgefüge

Das durchschnittliche Alter beträgt 41,5 Jahre. Groß sind die Unterschiede in der Altersstruktur zwischen Frauen und Männern: Das Durchschnittsalter des männlichen pädagogischen Personals beträgt 35,0 Jahre, des weiblichen Personals 41,9 Jahre. (Quelle: Wippermann, Carsten (2018): Kitas im Aufbruch - Männer in Kitas. Prenzberg/Berlin 2018. S. 121.)

Millieustruktur

„Aus welchen Millieus kommen eigentlich die pädagogischen Fachkräfte in Kitas? ... Das Milieuspektrum des pädagogischen Personals in Kitas ist - ausbildungsbedingt und berufsstandhistorisch - signifikant schmaler als das Millieuspektrum der Bevölkerung und das ... von Eltern mit Kindern im kitafähigen Alter." (Quelle: ebenda. S. 123.)

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Religiöse Vielfalt

Quelle: Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland, 2018.
Quelle: Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland, 2018.
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Gender & Diversity

Vielfältige Familienformen

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„Die häufigste Haushaltsform in Deutschland ist seit Jahren der Singlehaushalt (aktuell 41,1% aller Haushalte).

Nur noch 26,9 % aller Haushalte in Deutschland sind Zweigenerationenhaushalte, in denen Familien leben.

Aktuell wachsen Schätzungen nach zwischen 20.000 und 200.000 Kinder in Regenbogenfamilien auf."

Quelle: Nordt, Stephanie und Kugler, Thomas (2018). In: „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben.", Hrsg.: Sozialpädagogisches Fortbildungsinsttut Berlin-Brandenburg und Bildungsinitatve Queerformat.
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Gender & Diversity

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Aus dem Leitbild: „Eine professionelle Arbeitsweise erhöht die Motivation, stärkt die Arbeitszufriedenheit und ist gleichzeitig bedeutsam für die eigene Lebenszufriedenheit. Unsere Ziele sind, uns weiterzubilden, Inspiration zu wecken und die eigene Arbeit zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen die Werte Respekt, gegenseitige Achtung und Gleichwürdigkeit im Umgang miteinander.
INA.KINDER.GARTEN unterstützt die Umsetzung des Leitbilds durch ein Diversity- und Genderteam, welches dazu beträgt, dass alle Fachkräfte einen diskriminierungsbewussten Arbeitsplatz erleben.“
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  • Filme, Fotos, Loops:
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    Copyright:
    Koordinationsstelle “Chance Quereinstieg/Männer in Kitas”

    Gefördert vom:
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

    Träger:
    Katholische Hochschule Berlin (KHSB)

    Redaktion:
    Sandra Schulte, Isabelle Azrak, Jens Krabel

    V.i.S.d.P.:
    Sandra Schulte

    Bildrechte: Carolin Hoolachan, Foto: Koordinationsstelle "Chance Quereinstieg/Männer in Kitas", Foto: Privat, Koordinationsstelle "Chance Quereinstieg/Männer in Kitas", Kordinationsstelle "Chance Quereinstieg/Männer in Kitas", Marlene Löhr, Paritätischer Sachsen, nifbe

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